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zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 25. Oktober 2012
Mazda: Mit Kodo-Design zu schicken Autos

Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers



Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15 (© © AutoNEWS)
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Leverkusen, 23. Oktober 2012 -
Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit.

?:
Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen?

Akira Tamatani:
Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden.

?:
Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes?

Tamatani:
Ja, natürlich!

?:
Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen!

Tamatani:
Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um.

?:
Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so?

Tamatani:
Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig.

?:
Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus?

Tamatani:
Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele.

?:
Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers?

Tamatani:
Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt.

?:
Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet?

Tamatani:
Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima.

?:
Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können?

Tamatani:
Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen.

?:
Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen?

Tamatani:
Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh.

?:
Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners?

Tamatani:
Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt.

?:
Herr Tamatani, danke für das Gespräch.

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Mazda: Mit Kodo-Design zu schicken Autos Der neue Mazda 6 und seine Kombi-Version fallen durch ein besonders eigenständiges Design auf. Das Geheimnis: Kodo-Design. Wir sprachen mit dem Mazda-6-Designer Akira Tamatani über seine Arbeit. Der neue Mazda 6 und seine Kombi-Version fallen durch ein besonders eigenständiges Design auf. Das Geheimnis: Kodo-Design. Wir sprachen mit dem Mazda-6-Designer Akira Tamatani über seine Arbeit. 2012-10-24T12:10:002012-10-25T11:47:00Leverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei Facebookseo_keywordsAuf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und KombiLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopAuf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 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1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Auf den Herbstmessen 2012 in Paris und Moskau präsentiert: Mazda 6 Limousine und Kombi - 1(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von MazdaLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopMazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Mazda-6-Vorläufer: Die Studie Shinari aus dem Jahr 2010 zeigte erstmals das Kodo-Design von Mazda - 2(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegelnLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopDurch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Durch Kodo soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln - 3(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltetLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopDer Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Der Innenraum des Shinari wurde sehr futuristisch gestaltet - 4(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten habenLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopLeider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Leider sehen Serienautos nie so schön aus wie die vorausgehenden Studien, bei denen die Designer mehr Freiheiten haben - 5(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran warLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopIm Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Im Jahr 2011 folgte die Studie Takeri, die - auch in der Fahrzeuglänge - näher am folgenden Mazda 6 dran war - 6(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger ShinariLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopDer Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Der Takeri ist nicht ganz so verspielt wie der Vorgänger Shinari - 7(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein?Leverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopTakeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Takeri-Innenraum: Warum können Serien-Autos nicht so schön sein? - 8(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler FünfsitzerLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopAus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Aus dem Viersitzer der Studie wurde beim Mazda 6 in der Serie ein normaler Fünfsitzer - 9(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6Leverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopHat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Hat einige Details der Studien Shinari und Takeri in die Serie herübergerettet: Der neue Mazda 6 - 10(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle LösungLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopWährend bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Während bei der Studie Takeri der Kofferraumdeckel noch aufgesetzt war, bevorzugten die Designer beim Mazda 6 die konventionelle Lösung - 11(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist in der Serie angekommenLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopDer neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Der neue Mazda 6 Kombi zeigt: Kodo ist  in der Serie angekommen - 12(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute FigurLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopAuch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Auch von hinten macht der Mazda 6 Kombi eine gute Figur - 13(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame NormalitätLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopIm Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Im Innenraum des Mazda 6 herrscht gegenüber den Designstudien geruhsame Normalität - 14(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-NachfolgersLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopNicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. - Das sagt Mazda-Designer Akira Tamatani zu unserem Entwurf eines MX-5-Nachfolgers - 15(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann (links) lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläuternLeverkusen, 23. Oktober 2012 - Mazda stellte soeben die neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vor. Beide Fahrzeuge fallen durch ein eigenständiges, modernes Design auf, das auch von deutschen Premiumherstellern kommen könnte. Zugleich hat der japanische Autohersteller damit den Bogen von der Konzeptstudie Shinari aus dem Herbst 2010 über die Studie Takeri aus dem Jahr 2011 zur Serie geschlagen. Wir sprachen mit Akira Tamatani, dem Chef-Designer des neuen Mazda 6, über seine Arbeit. ?: Wie sind Sie beim Design der beiden neuen Modelle Mazda 6 und Mazda 6 Kombi vorgegangen? Akira Tamatani: Zunächst einmal richtet sich alles nach den Regeln des "Kodo"-Designs von Mazda. Demnach soll sich die natürliche Bewegung von Menschen oder Tieren in den Fahrzeugen widerspiegeln. Das haben wir erstmals 2010 in dem Concept Car Shinari gezeigt. Und in Jahr 2011 haben wir die Studie Takeri vorgestellt. Mit dem Takeri wurde das Design der größeren Studie auf das kleinere C- und D-Segment heruntergebrochen. Es stellte sich als Schwierigkeit heraus, das gleiche Design-Thema in den unterschiedlich großen Studien umzusetzen. Von der Front zum Heck gibt es eine durchgehende geschwungene Linie, beim Takeri konnte das so nicht umgesetzt werden. ?: Ist es schwieriger, ein kleines Auto schön zu zeichnen, als ein Großes? Tamatani: Ja, natürlich! ?: Dann müssten Sie eine noch größere Limousine machen! Tamatani: Der Mazda 6 ist ja schon wesentlich größer als sein Vorgänger. Und er setzt die Ideen, die wir erstmals mit dem Takeri gezeigt haben, unter den Bedingungen der Serienproduktion um. ?: Bei den Studien waren die Linien wesentlich schärfer gezeichnet. Warum ist das nicht auch in der Serie so? Tamatani: Zum einen kann aus Gründen der Produktion in der Serie nicht alles so gemacht werden, wie man das bei Studien machen kann, die ja Einzelstücke sind. Zum anderen wollten wir dem Wagen in Abhängigkeit vom Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen geben. Würden wir eine scharfe Linie ins Blech pressen, würde das Auto unter verschiedenen Lichtbedingungen immer gleich aussehen. Ist die Oberfläche aber gekrümmt, so ergeben sich die unterschiedlichsten optischen Eindrücke. Das ist uns sehr wichtig. ?: Heutzutage kommt es mehr denn je darauf an, dass die Autos wenig Sprit verbrauchen. Wie wirkt sich dieses Ziel auf den Designprozess aus? Tamatani: Natürlich hat das Styling Auswirkungen auf das Design. Aber wir suchen nicht nur die windschlüpfrigste Karosserie, wir wollen auch ein schönes Auto. In den USA ist der Toyota Camry ein wichtiger Konkurrent des Mazda 6. Der hat ein ziemlich eckiges Heck. Wir wählten bei der Gestaltung des Mazda 6 eine künstlerischere, geradezu artistische Herangehensweise, ohne den geringen Verbrauch außer acht zu lassen. Natürlich helfen uns auch unsere sparsamen SkyActiv-Antriebe bei der Erreichung der Verbrauchsziele. ?: Wie beeinflussen die aktuellen Crashtests in den USA und Europa die Arbeit eines Designers? Tamatani: Die europäischen Vorschriften sind für das Design strikter. Wenn wir eine flache Front designen wollen, ist das wegen der Vorschriften für den Fußgängerschutz schwierig. Der untere Bereich des vorderen Kotflügels muss speziell gestaltet werden. Auch die Motorhaube muss auf einen aufprallenden Fußgänger reagieren können. Für den US-Markt ist das leichter. Dort gibt es vergleichsweise weniger Fußgänger und daher sind die entsprechenden Vorschriften nicht so strikt. ?: Wie haben die verschiedenen Designteams von Mazda in Japan, den USA und Europa beim Mazda 6 zusammengearbeitet? Tamatani: Wie beauftragten die Teams in den verschiedenen Ländern damit, jeweils eine eigene Studie zu entwerfen. Die Ergebnisse sind in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. Das Design der Mazda 6 Limousine stammt schlussendlich aus Japan. Der Kombi hingegegen stammt von unserem Designteam in Frankfurt. Der letzte Feinschliff erfolgte dann in unserem Studio in Hiroshima. ?: Was sind die nächsten Projekte, die wir erwarten können? Tamatani: Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nur so viel: In der Weiterführung des Kodo-Designs der Studien Shinari und Takeri werden wir bei künftigen Serienfahrzeugen einen noch artistischeren Anspruch umsetzen. ?: Was können Sie uns über die Zusammenarbeit zwischen Mazda und Alfa Romeo bezüglich der nächsten Versionen von Mazda MX-5 und Alfa Romeo Spider sagen? Tamatani: Das wird zurzeit untersucht. Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, ein endgültiger Vertrag soll bis Ende 2012 zustande kommen. Für die Designteams ist das Stadium der Gespräche noch zu früh. ?: Was sagen Sie zu der Skizze des nächsten Mazda MX-5 unseres Zeichners? Tamatani: Die ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. ?: Herr Tamatani, danke für das Gespräch.Werden Sie Fan von MSN Schweiz bei FacebooktopAutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)AutoNEWS-Chefredakteur Peter Hoffmann  links  lässt sich von Mazda-Chefdesigner Akira Tamatani die Besonderheiten des Mazda-6-Designs erläutern - 16(©© AutoNEWS)
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